5 Tage Singapur

Die Zeit geht so schnell um! Jetzt bin ich schon über einen Monat unterwegs, davon die meiste Zeit in Südafrika, 5 Tage in Singapur und gestern bin ich in Thailand angekommen.

Singapur ist eine verrückte Stadt. Es ist alles super sauber und es wirkt alles so strikt. Aber auf der anderen Seite ist Singapur multikulturell, bunt und vielseitig. Ich hatte ein bisschen Angst, dass ich hier ein Vermögen ausgeben muss, da mir einige erzählt haben, dass Singapur unglaublich teuer ist. Und das ist es auch. 😀 Aber man muss nicht viel Geld ausgeben. Ich habe keine der Aktivitäten genutzt, aber das war auch gar nicht notwendig, um die Stadt zu erkunden. Zudem gibt es eine Menge Food Courts, dort kann man gut und sehr günstig essen. 🙂

Einer dieser Food Courts war ganz in der Nähe meines Hostels. Dort bin ich auch direkt am ersten Abend mit Anne und Sandra, die ich im Hostel kennengelernt habe (ebenfalls aus Deutschland – die Deutschen sind echt überall :D), hingegangen. Ich habe japanisch gegessen. Dort gab es aber auch chinesisch, indisch oder undefinierbar.:D

Mein Hostel war voll in Ordnung. Zum Frühstück gab es – wie immer – Toast. 😀 Aber es war alles recht sauber und die Betten waren cool. Das waren Nischen in der Wand. So hatte jeder, trotz Mehrbettzimmer, ein bisschen Privatsphäre.

Marina Bay

An meinem ersten Tag habe ich seit Längerem mal wieder richtig ausgeschlafen und bin erst um 10 Uhr aufgewacht. Wahrscheinlich brauchte ich das, nach dem langen Trip von Südafrika nach Singapur. Am ersten Tag nehme ich mir gerne Zeit und laufe einfach los. Ich bin ich quer durch die Stadt Richtung Marina Bay gelaufen. Dort bin ich einmal um die Bucht herumspaziert und habe mir alles angeschaut.

Auf einem der kommenden Bilder siehst Du einen Wasserspeier, halb Fisch, halb Löwe. Dies ist der Merlion, das Nationalsymbol von Singapur. Na ja, eigentlich ist das nur das Merlion Baby, die richtige Statue ist viel größer und wurde zu dem Zeitpunkt renoviert. Der Fisch steht für die Anfänge der Stadt als kleines Fischerdorf. Zu dieser Zeit hieß die Stadt Temasek. Dies bedeutet Meeresstadt. Der Kopf deutet auf den ursprünglichen Namen Singapura hin, was wiederum Löwenstadt heißt.*1

 

Little India und Chinatown

Am zweiten Tag war ich mit Anne und Sandra unterwegs. Wir sind zuerst in den Stadtteil Little India gegangen und sind dort ein bisschen rumgeschlendert. In einer riesigen Food Mall haben wir Indisch gegessen. Für mein Empfinden war das recht scharf, aber ziemlich lecker!

Danach haben wir uns auf die Suche nach Chinatown gemacht. Nachdem wir das Viertel gefunden haben, waren wir ein bisschen enttäuscht. Chinatown ist sehr auf Touristen ausgelegt. Little India zielt sicherlich auch darauf ab, aber es ist nicht so auffällig. Ich habe mir vorgestellt, dass man in Chinatown ein bisschen in die chinesische Welt eintauchen könnte und auch die gesamte Gegend ein chinesisches Flair vermittelt. Aber irgendwie hat das nicht so richtig funktioniert. 😀 Interessant war ein Tempel, in den man hineingehen konnte. Dafür mussten wir unsere Schuhe ausziehen und traditionelle Kleidung anziehen. Ich glaube zu meinem Outfit hätte eigentlich noch ein Rock gehört, aber es hat sich niemand beschwert. 😀

Abends haben wir uns ein Radler gegönnt und uns mit Blick auf die Skyline ans Wasser gesetzt. Direkt daneben gab es ein kostenloses Konzert. Da saßen wir dann, haben der Musik gelauscht und zugesehen wie die Sonne hinter der Skyline untergegangen ist. Das war ein unglaublich schöner Tag, mit einem grandiosen Abschluss!

 

Santosa Island

Für den nächsten Tag hatten wir uns schon für Santosa Island verabredet und ich bin das erste Mal Ubahn in Singapur gefahren. Eigentlich ist das System Idiotensicher. 😀 Deutschland könnte sich davon mal eine Scheibe abschneiden, schwarz fahren ist quasi unmöglich. Leider mussten Sandra und Anne nachmittags ihren Flug nach Deutschland antreten, deshalb bin ich, nachdem wir einen Teil von Santosa Island erkundet haben, alleine zum Strand gegangen.

Die Insel ist total künstlich und es ist wieder alles auf die Touristen ausgelegt. Es gibt zum Beispiel eine Seilbahn zur Insel und auf der Brücke befinden sich Cafes und Laufbänder (keine Ahnung wie genau diese Teile heißen :D), da der Weg ja so weit ist. 😀 Aber es war interessant sich mal alles anzuschauen und am Strand war nicht so viel los und so konnte ich entspannt ein paar Stunden dort verbringen und lesen. 🙂

 

Arabisches Viertel und Gardens by the Bay

An meinem letzten Tag habe ich eine Freundin aus Hamburg getroffen. 🙂 Wir sind zuerst in das arabische Viertel gegangen und danach in Gardens by the Bay. Das arabische Viertel hat mir am Besten gefallen, das hatte total Charme und hat mich an die Schanze in Hamburg erinnert. 😉 Viele kleine Cafes, Streetart und eine Moschee haben dem Viertel eine ganz besondere Atmosphäre gegeben.

Nachdem wir durch die Straßen des arabischen Viertels geschlendert sind, haben wir ein Päuschen gemacht und etwas gegessen. Danach sind wir in Richtung Marina Bay gelaufen und haben uns dort noch was von Starbucks gegönnt. Anschließend sind wir in Gardens by the Bay herumspaziert und haben den letzten Tag in Singapur genossen.

 

Singapur war ein schönes Erlebnis. Ich habe mich immer total sicher dort gefühlt. Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn meine 5 Tage absolut gereicht haben. 😉

Grüße aus Thailand,

Jana

 

 

Quellen

*1 http://www.yoursingapore.com/de_de/see-do-singapore/recreation-leisure/viewpoints/merlion-park.html

 

 

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