Fiji lädt zum Träumen ein

Während Corona hat man auf einmal unglaublich viel Zeit seinen Gedanken nachzuhängen und in Erinnerungen zu schwelgen. Ich habe diesen Block unglaublich schweifen lassen und nutze Corona, um meine wundervollen Reisen Revue passieren zu lassen. Vielleicht inspiriert Dich ja das ein oder andere Ziele für Deine nächste Reise (sobald es wieder möglich ist :))

Meine Gedanken sind heute nach Fiji zurückgewandert. Dies war eine unglaublich tolle Zeit. Ich habe richtig coole Leute kennengelernt und hatte dort mit die beste Zeit auf meiner Weltreise. Gut, dass ich vieles aufgeschrieben habe, um nach so langer Zeit noch darüber schreiben zu können. 🙂

Die ersten Tage auf Fiji

Im Mai 2017 bin ich auf der Hauptinsel von Fiji, in Nadi, gelandet. Dort habe ich erstmal ein paar Tage in einem bezahlbaren Hotel gechillt. Nach der tollen Zeit mit meiner Mama auf Samoa habe ich mich ein bisschen einsam gefühlt und musste meine Gedanken etwas sortieren. Das Oasis Palms hatte einen eigenen Pool, nettes Personal und ich habe mir zum ersten Mal richtiges „Luxus“-Essen gegönnt – Sushi. 😀

Mana Island

Nach ein paar Tagen relaxen bin ich zur nächsten Insel gefahren – Mana Island. Fiji besteht aus 333 Inseln von denen ca .100 bewohnt sind.* Es gibt hier wunderschöne Orte, einige sind in meinem Backpacker-Budget aber nicht drin gewesen, daher habe ich mir eine bezahlbare Unterkunft ausgesucht. Mit einem kleinen Boot ging es dann zum nächsten Stopp.

Bei der Insel angekommen wurden die neuen Gäste herzlich mit Gesang empfangen. Da der Schlafsaal noch voll war habe ich für eine Nacht ein Einzelzimmer bekommen. Das fand ich natürlich ziemlich gut. Am gleichen Tag habe ich ein paar Leute aus dem Hostel, ein paar Meter weiter den Strand runter, kennengelernt. Meine Unterkunft war zwar schöner, aber dort war es langweilig. 😀 Die restliche Zeit habe ich eigentlich nur noch in dem Hostel verbracht und bin nur noch zum Schlafen rübergegangen. Die erste Nacht gab es direkt eine Party am Strand und wir haben Beer Pong gespielt.

Den Tag darauf sind wir zu Cloud9 gefahren, eine schwimmende Bar mitten im Ozean. Das war der absolute Hammer und eine Erfahrung, die ich wohl nie vergessen werde. Wir hatten eine unglaublich cool Zeit dort, haben getanzt, waren schwimmen, super leckere Pizza gegessen und abends den Sonnenuntergang angeschaut. Das war total surreal, mitten im Meer, mit kristallklarem Wasser um uns herum, einfach den Moment genossen.

Tagesausflug nach Monuriki

Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug nach Monuriki gemacht. Das ist die Insel auf der Cast Away gedreht wurde. Dort angekommen haben wir eigentlich nicht viel gemacht, wir waren die Insel ein wenig erkunden, lagen faul am Strand und haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und waren im seichten Wasser planschen – Was will man mehr?!

Beachcomber Island

Nach ca. einer Woche auf Mana Island bin ich mit zwei Freunden noch weiter nach Beachcomber Island – die Partyinsel schlechthin, hat man uns gesagt. Eigentlich hatte ich mir schon eine Fähre organisiert, aber wir hatten die Möglichkeit auf einem Segelschiff mitzufahren. Auch das war ein unglaublich schönes Erlebnis, in diesem Meer aus Blau zum nächsten Ziel zu fahren. Ich konnte mein Wassertaxi zum Glück noch stornieren und habe die Fahrt einfach genossen.

Beachcomber Island ist eine total süße, kleine Insel, die man in 10min umrundet hat. Dort gibt es genau ein Hostel. Das Essen war super und die Parties sehr lustig. Ich habe dort zwei Nächte verbracht, mit feiern, schnorcheln und sonnen. Ein gelungener Abschluss, denn danach ging es für mich zurück zur Hauptinsel. Nach einer weiteren Nacht ging es danach für mich nach L.A.

  • Segelschiff
  • Person auf dem Segelschiff
  • Beachcomber Island

Warst Du schon mal auf Fiji, falls ja bin ich gespannt von deinen Erlebnissen zu erfahren. 🙂

Liebe Grüße & bis Bald

Jana

*Quelle: Wikipedia

Kurztrip ins Allgäu

Viel zu lange habe ich schon wieder nicht geschrieben, im Alltag geht das leider immer unter. Dabei macht es Spaß die Trips nochmal Revue passieren lassen und Dich an den schönen Orten dieser Welt, die ich mir bereits ansehen durfte, Teil haben zu lassen.

Wenn es dann wieder einmal stressig wird, muss ich an den Kurztrip ins Allgäu denken.

Schon auf meiner Weltreise habe ich das Kraxeln auf Berge für mich entdeckt. Aber seit spätestens letztem Jahr im Juni bin ich verliebt in die Berge!

Jedes Jahr fahre ich mit meiner Mama ein paar Tage weg und in letztem Jahr hatten wir uns, anstatt für einen Städtetrip, fürs Allgäu entschieden.

Der Pluspunkt dabei, der Hund konnte mit! 🙂

Insgesamt hatten wir 4 Übernachtungen in einem kleinen Appartement gebucht. (Hier findest du die dazugehörige Website: Alpstein Appartements).

Wir sind ziemlich früh morgens los gefahren, damit wir möglichst entspannt ankommen und der Verkehr sich in Grenzen hält.

Wir hatten auch wirklich Glück und sind super durchgekommen. Mit dem Autofahren haben wir uns abgewechselt und auch der Hund schien die lange Fahrt nichts auszumachen.

Berge sind magisch

Sobald die ersten Berge in unser Blickfeld kamen war ich total entspannt.

Mich hat noch nie ein Kurztrip so schnell in Urlaubsfeeling gebracht, aber Berge haben einfach etwas Magisches!

An unserem Ziel angekommen hat meine Mama uns schon mal eingecheckt und ich habe in der Zeit den Hund betüddelt. Danach war erstmal Zeit fürs Auspacken.

Bad Hindelang
Blick aus unserem Appartement

Unser Apartment war total süß. Einfach, aber modern eingerichtet und mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge.

Nachdem wir uns grob eingerichtet hatten, hatten wir nach der langen Autofahrt erstmal das Bedürfnis einen ordentlichen Spaziergang zu machen.

Wir sind dann einfach Richtung Berg losmarschiert. Es wurde dann auch schnell recht steil und war auch etwas anstrengend. 😄 Zum Glück waren alle Wege gut ausgeschildert und so haben wir uns als Ziel ein Café ausgesucht.

Dort angekommen sind wir aus dem Stauen gar nicht mehr rausgekommen. Obwohl wir noch nicht hoch gestiegen sind, war die Aussicht wunderschön! Mit Blick auf die Berge haben wir uns dann unser erstes Bier und Käsespätzle gegönnt😍

In den nächsten Tagen haben wir die verschiedensten Touren gemacht und uns immer mehr in die Berge verliebt. Auch der Hund hat alles super mitgemacht, trotz Wärme und seiner ersten Wanderungen. Mal sehen wohin es dieses Jahr mit meiner Mama geht auf jeden Fall wieder in die Berge! 🙂

 

Samoa, eine andere Welt – Teil 2

An dem Tag, an dem meine Mama ankam, hat es leider geregnet. Kein guter Start für sie auf Samoa, aber ich glaube, da wir uns nach ca. 4 Monaten das erste Mal wieder gesehen haben, war das erstmal Entschädigung genug. ☺️

Mit einem Taxi bin ich von meiner Unterkunft zum Hotel gefahren. Meine Mama ist kurz vorher angekommen. Es war richtig schön sie wieder zu sehen und irgendwie auch total unwirklich, dass wir beide jetzt zusammen auf Samoa waren – so weit weg von Deutschland.

SektUnser Zimmer konnten wir erst ab 13 Uhr beziehen. Also gab es erstmal einen Sekt, schließlich musste unser Wiedersehen gefeiert werden! 😉 Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, hat meine Mama ein wenig Schlaf nachgeholt und abends sind wir zu Scalini’s gegangen – ein super Restaurant, quasi direkt gegenüber von unserem Hotel und sehr empfehlenswert!

Die ersten gemeinsamen Tage mit meiner Mama

Am nächsten Tag hat meine Mama mich sehr früh geweckt. Sie zog die Vorhänge auf, setzte sich auf mein Bett, hüpfte herum und sagte in etwa: „Ich bin schon seit 5 Uhr wach, los aufstehen, ich will was erleben!“ 😀 Damit war dann auch für mich die Nacht vorbei und der erste gemeinsame Tag konnte beginnen.

Wir sind den Tag dann aber doch erstmal ganz ruhig angegangen, auch wenn meine Mama Abenteuer erleben wollte. 😀 Nach dem Frühstück sind wir zusammen durch die Stadt gelaufen und ich habe meiner Mama die Umgebung gezeigt. Nach einer halben Ewigkeit, verschwitzten Klamotten und wunden Füßen, haben wir uns einen Cocktail in einer Bar direkt am Wasser gegönnt und es uns gutgehen lassen.  Anschließend sind wir mit einem Taxi zurück zum Hotel gefahren, da wir total erledigt und viel zu faul zum Laufen waren. Abends gab es dann Fisch and Chips und Sandwiches auf dem Hotelzimmer – ein gelungener erster gemeinsamer Tag.

Nach unserem ersten entspannten Tag in der City, wollten wir unbedingt zum Strand. Wir hatten uns den Laomanu Beach ausgesucht, da dieser total schön sein sollte. Der Strand war allerdings ein ganzes Stück von unserem Hotel entfernt, deshalb hat die Rezeptionistin uns ein Taxi organisiert. Wir sind dann einmal quer durch die Insel zum Lalomanu Beach gefahren. Allein der Weg dorthin war schon total beeindruckend. Vor allem, weil Samoa eine so schöne, grüne Insel ist, aber auch, weil wir durch die Dörfer gefahren sind und so einen Eindruck von dem Leben dort bekommen konnten.

In Apia hatte noch die Sonne geschien, aber umso weiter wir ins Innere der Insel gefahren sind, desto Wolken verhangener wurde der Himmel. Auf der anderen Inselseite angekommen war es dann leider auch nicht mehr so sonnig wie in Apia, aber trotzdem noch sehr warm. Und die Kulisse war nichtsdestotrotz traumhaft!

Der Taxifahrer wollte unbedingt warten bis wir wieder zurück fahren wollen und hat sich dann erstmal in eine Fale gesetzt und ein Bier getrunken. Wir fanden das äußert seltsam, aber wahrscheinlich hat er mit uns an einem Tag so viel Geld verdient, wie sonst in einer Woche. 😀 Einige Strände und auch andere Sehenswürdigkeiten in Samoa sind im Familienbesitz und gehören nicht dem Staat. Deshalb mussten wir eine kleine Abgabe leisten, um dort am Strand den Tag verbringen zu dürfen. Nach dem Sonnenbaden, Planschen im Meer und einem Bier zum Abkühlen ging es dann wieder zurück zum Hotel. Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem erneuten Essen bei Scalini’s. 😉

Tour durch Upolu

Einer der coolsten Tage war die geführte Tour durch den Inselteil Upolu. Mit einem Kleinbus, der uns morgens vom Hotel abgeholt hatte, und einer kleinen Gruppe neuseeländischer Frauen (sehr nette und witzige Damen), haben wir eine Tour zu den Sehenswürdigkeiten auf Upolu gemacht. Während der Fahrt wurde uns viel über die samoanische Geschichte und Kultur erzählt. Die, ich nenne sie mal „Reiseführer“, waren total sympathisch und lustig und haben uns einen richtig tollen Tag bereitet! Uns wurde gezeigt wie Kokosnüsse geknackt werden und dann ganz frisch Kokosmilch zubereitet wird, wir haben einen riesigen Wasserfall bewundert, sind im Ocean Trench geschwommen und haben die wohl süßesten samoanischen Kinder der Welt getroffen. Das war ein absolut grandioser Tag!

Ich hatte übrigens meine Schuhe im Bus vergessen und unsere tollen Reiseführer waren so lieb und haben mir meine Schuhe zurückgebracht. Man muss die Samoaner einfach lieben!

Ein bisschen Pech gehört auch dazu

Den nächsten Tag haben wir uns am Pool gesonnt und einfach nur entspannt. Mittags gab es es einen kleinen Snack und bis zum Abend war auch noch alles gut.

Abends, nachdem wir uns gerade fette Pasta bestellt hatten, weil wir ja so Hunger hatten, ging meine Pechsträhne leider los. Mir wurde von einem Moment auf den anderen so schlecht, dass ich wieder aufs Zimmer gegangen bin und mich ins Bett gelegt habe. Der Kellner kam kurze Zeit später, um mir meine Pasta zu bringen, was total lieb gemeint war, aber das hat es eher schlimmer gemacht. Denn nachdem ich das Essen gerochen hatte, habe ich mir den restlichen Abend und die gesamte Nacht die Seele aus dem Leib ge… (sorry dafür, aber auch dieses unschöne Erlebnis gehört zu meiner Weltreise dazu :D).

Leider war damit der nächste Tag auch im Eimer, weil ich total durchhing und eigentlich nur geschlafen habe. Das tat mir total Leid für meine Mama, schließlich war das ihr Urlaub und sie ist so weit geflogen, um die Zeit mit mir zu verbringen. Aber ein bisschen Pech gehört auf einer Weltreise auch dazu (und schlimmer geht immer). Ich habe absolut keine Ahnung warum es mir so schlecht ging, aber nach dem Tag im Bett war alles wieder gut und wir konnten die restliche Zeit genießen.

 

An dieser Stelle beende ich diesen Beitrag mal, da der Eintrag sonst einfach zu lang wird. Beim nächsten Mal berichte ich unteranderem von unserem Ausflug auf den Inselteil Savaii.

Bis dann! 🙂

 

 

 

 

 

Samoa, eine andere Welt – Teil 1

Ich kann es nicht glauben, dass wir jetzt schon das Jahr 2018 haben und ich es immer noch nicht geschafft habe alles von meiner Reise zu erzählen.

Der Alltag hatte mich dann doch schneller wieder, als ich dachte. Auch, wenn es zu Beginn eine Weile dauerte, bis ich wieder richtig angekommen war.

Aber zum neuen Jahr gibt’s ja auch immer neue Vorsätze. 😀 Also zurück zur Weltreise 2017 und zu einem einzigartigen Stopp – Samoa.

Samoa, wo ist das eigentlich?

Viele fragten mich, wo Samoa eigentlich liegt. Diese Insel befindet sich rechts oberhalb von Fiji im Südpazifik und war eins meiner Highlights der Reise. Unteranderem deshalb, da meine Mama mich dort besuchen gekommen ist, aber auch, weil Samoa einfach eine total schöne, grüne Insel, mit viel Kultur und atemberaubender Natur ist.

Samoa besteht aus zwei Inseln. Die Hauptinsel ist Upolu und die zweite heißt Savaii. Unser Hotel war in Apia, der Hauptstadt Samoas.

Samoa
Quelle: Google Maps

Ankunft auf Samoa

Der Flug und die Ankunft auf Samoa waren schon recht abenteuerlich. Ich glaube das war das kleinste Flugzeug in dem ich je gesessen habe. 😀 Es gab nur zwei Sitze pro Seite und beim Start hat es ganz schön geruckelt. Bei der Ankunft auf dem „Flughafen“ sind wir ein Stück über die Rollbahn gelaufen und dann in eine kleine provisorische Halle gegangen. Empfangen wurden wir Fluggäste mit ein bisschen live Musik.

An großen Holztischen saßen Personen, die die Passkontrolle durchgeführt haben. Aber es gab keine richtige Security oder ähnliches. Nach der Kontrolle habe ich auf mein Gepäck gewartet. Das Gepäckband war so klein, dass ich durchs Fenster sehen konnte, wie das Gepäck aufs Band gelegt wurde und dann einen mini Kreis in die Halle drehte. Danach wurde noch schnell die Arrival Card gecheckt.

Draußen angekommen musste ich erst einmal schlucken. Vor der Halle ging es genauso provisorisch weiter. Dort gab es zwei Hütten bei denen man eine SIM Karte erhalten konnte und einen Geldwechsel-Stand. Da ich kein Geld zum Wechseln hatte und ich keinen Geldautomaten im näheren Umkreis sehen konnte, gab es für mich erstmal keine SIM Karte. Ich brauchte ja aber Geld für meinen Shuttle, den ich mir zuvor schon organisiert hatte. Die Leute vom Shuttle Service meinten es gibt bei der Abflughalle einen Automaten. Da es aber dunkel war und ich keine Ahnung hatte wo die Abflughalle genau liegt, habe ich nachgefragt, ob wir auf dem Weg zur Unterkunft bei einem Automaten anhalten könnten. Das hat der Fahrer dann auch netterweise gemacht.

Erste kulturelle Einblicke

Die Fahrt bis nach Apia war ganz schön lang. Über unebene, teils überflutete Straßen (von dem letzten Starkregen) ging es Richtung Hauptstadt. Auf dem Weg in die Stadt, haben wir viele Dörfer durchquert. Ich sah die Menschen in ihren Häusern ohne Wände und nur mit Dächern sitzen. Verrückt oder? Diese Häuser werden Fale genannt und sind Teil der samoanischen Kultur.

Fale
Traditionelle Fale im Cultural Village

Da meine Mama ein paar Tage später ankam als ich, hatte ich mir erstmal eine günstige Unterkunft herausgesucht. Ich wurde sehr nett empfangen und habe mir mit einer anderen Deutschen (die sind wirklich überall :D) ein zweier Zimmer, mit eigenem Bad, geteilt.

Meine Unterkunft in Apia
Meine Unterkunft in Apia

Um es kurz zu machen, ich war sehr froh, als ich mit meiner Mama ins Hotel konnte. Durch den starken Regen waren die Räume feucht und es schimmelte leicht. Im Bad lagen tote Kakerlaken und das Licht funktionierte nicht. Zudem gab es nur kaltes Wasser, was aber das kleinste Übel war. 😀

Das war das erste Mal auf meiner Reise, dass ich mich in meiner Unterkunft nicht wohlgefühlt hatte und auch nur sehr ungern ins Bett gegangen bin.

Die ersten Tage

Ich hatte totales Glück mit dem Wetter. Die letzten zwei Wochen hatte es nur geregnet und das ziemlich doll. Aber meine ersten Tage in Samoa waren sehr sonnig. Ein mexikanischer Gast aus der Unterkunft hat mich in Apia herumgeführt und mir alles gezeigt. Wir sind auf einen Markt gegangen, dort konnte man unteranderem frisches Obst und handgemachte Souvenirs kaufen. Ich hatte Litschis gekauft, die waren super lecker!

Am nächsten Tag sind wir zusammen schwimmen gewesen und Pizza essen gegangen. Und ich habe mir dann auch eine SIM Karte besorgt. Die habe ich in einem Mini-„Supermarkt“ gekauft. Der Supermarkt war eigentlich nichts anderes als eine kleine Hütte. 😀 So sind die ersten Tage schnell rumgegangen und die Aufregung stieg, da meine Mama bald ankam.😊

Yei – endlich! Der erste Eintrag seit Monaten! Mehr zu Samoa im nächsten Beitrag.

Bis Bald! 🙂

 

 

 

 

Meine Reise durch Neuseeland – die Südinsel Teil 2

Jetzt bin ich bei meinem letzten Reisebericht zu Neuseeland angekommen. 4 Einträge gibt es dann insgesamt zu diesem wunderschönen Land. Die letzten Stationen bei meinem Neuseeland-Trip waren: Queenstown, Lake Tekapo und Christchurch.

Queenstown – eine Stadt, die zum Bleiben einlädt

In Queenstown habe ich ganze 6 Nächte verbracht und die meiste Zeit nichts gemacht. 😄 Nach fast 3 Wochen Koffer ein- und auspacken und meistens nie länger als zwei Nächte irgendwo verbringen, war es richtig erholsam einfach nur zu entspannen!

Ich war einmal Eislaufen, bin am See entlang gejoggt oder einfach nur durch die Stadt geschlendert. Queenstown ist eine richtig schöne kleine Stadt mit Charme, in der ich auch leben könnte.

 

An einem Tag bin ich auf den Queenstown Hill gekraxelt. Von dort hatte ich eine schöne Aussicht auf die Stadt, den See und die umliegenden Berge. Nach ein paar Fotos habe ich mir mit einem Eis eine Bank in der Sonne gesucht und lange dort gesessen und gelesen. 😊

 

Kiwi Birdlife Park

Eine Sache stand noch auf meiner To-Do-Liste, bevor ich Neuseeland verlasse: Einen Kiwi sehen! Durch einen Tipp einer Freundin fand ich auf bookme.com den Kiwi Birdlife Park und konnte diesen zu einem viel günstigeren Preis besuchen.

Dort angekommen habe ich einen digitalen Tourguide mit vielen Informationen zu allen Bewohnern des Parks, erhalten. Da kurz nach meiner Ankunft eine Fütterung der Kiwis stattfand habe ich die mir gleich angesehen. Da Kiwis nachtaktive Tiere sind, waren die Häuser ziemlich dunkel. Aber nach einer Zeit haben sich die Augen daran gewöhnt und ich konnte die Kiwis hin und her flitzen sehen.

Nachdem ein Pfleger zwei Röhrchen mit Futter ins Gehege gebracht hat, kam dieser zu uns Besuchern in den Vorraum und erzählte einiges über das Nationaltier Neuseelands. Anschließend konnten wir selber noch Fragen stellen.

Kiwis können bis zu 60 Jahre alt werden. Sie haben sehr starke Beine, können schnell rennen und haben einen langen Schnabel. Außerdem sind Kiwis sehr lichtempfindlich und können nicht fliegen. In der Vergangenheit mussten Kiwis keine Feinde fürchten und haben die Fähigkeit des Fliegens verloren, da sie alles was sie zum Leben brauchen auf dem Boden finden können. Nachdem die Menschen nach Neuseeland kamen, das Opossum einführten und Hunde und Katzen mitbrachten hatten diese flugunfähigen Vögel wieder einen Feind.

Kiwi Junge haben in der Wildnis nur eine Überlebenschance von 5%. Daher gibt es mittlerweile nur noch 70.000 Kiwis in Neuseeland. Der Kiwi Birdlife Park versucht die Population der Tiere zu erhöhen. Die Kiwis werden erst im Alter von 6 Monaten bis zu 1 Jahr in die Wildnis entlassen. Denn dann können sich die jungen Tiere viel besser verteidigen und die Überlebenschance der Kleinen steigt auf bis zu 65%.

Zudem beherbergt der Park weitere gefährdete, heimische Vogelarten und auch dort wird versucht bei der Steigerung der Population zu helfen. Auch kranke und flugunfähige Tiere, die in der Natur nicht mehr überleben können, finden dort ein zu Hause. 😊

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Bevor ich gegangen bin habe ich mir noch die Flugshow angeschaut. Das war eine total süße, informative Show. Eigentlich sind die Vögel nur von einem Pfleger zum anderen geflogen – direkt über die Köpfe der Besucher – und trotzdem war es total beeindruckend. In die Show wurde noch ein Opossum eingebracht, um den Feind vorzustellen (Es wurde aber betont, dass sie ihr Opossum trotzdem lieben. 😃 ) und ein Dinosaurier. 😉

Falls Du mal in Queenstown bist, dann kann ich Dir einen Besuch in diesem familiengeführten Park nur empfehlen! Dort wird wirklich Gutes getan. Der Eintritt ist zugegebenermaßen nicht günstig, aber vielleicht findest Du auf  bookme.com ein Angebot oder Du denkst einfach daran, dass Du mit dem Eintritt den Tieren hilfst. 🙂

Milford Sound

Von Queenstwon aus ging es für einen Tagestrip nach Milford Sound. Die Fahrt dorthin war ziemlich lang, aber auch wunderschön! Allerdings habe ich dann doch ein bisschen mehr erwartet von dem Fjord. Nichts desto trotz war es sehr beeindruckend und schön.

Lake Tekapo

In Lake Tekapo waren wir nur eine Nacht. Nach unserer Ankunft hat sich erstmal jeder in die kleine Küche gedrängt, um etwas zu kochen. Das war vielleicht anstrengend! Später bin ich mit zwei meiner Zimmergenossen auf den nahe gelegenen Berg gestiegen. Der Weg rauf war zwar nicht so lange, dafür aber ganz schön steil. Oben angekommen hatten wir einen unglaublichen Blick auf die umliegende Landschaft. Dort war kilometerweit nichts zu sehen!

 Christchurch

Bei meinem letzten Stopp in Christchurch habe ich nochmal zwei Nächte verbracht. Allerdings eine Nacht direkt am Airport, da am nächsten Tag mein Flug früh morgens nach Auckland ging, um von dort nach Samoa zu fliegen.

An dem ersten Tag bin ich ein bisschen in der Stadt umher gelaufen, habe mir ein riesiges Eis gegönnt und war total fasziniert von den Containern, die zu Stores umgewandelt wurden. Später habe ich dann noch einen Spaziergang zum Botanischen Garten gemacht.

 

Heute ist offiziell meine letzte Woche angebrochen. Ich war übrigens ein bisschen verrückt und spontan und fliege morgen für ein paar Tage nach Kanada. 😄

Viele Grüße nach Deutschland 🤗

Meine Reise durch Neuseeland – Die Südinsel Teil 1

Erstmal ein dickes Sorry!

Oh man, dieses Mal habe ich aber ein richtig schlechtes Gewissen, dass ich so lange keinen Eintrag geschrieben habe.. Aber im letzten Monat war es ganz schön schwierig mit WiFi. Ich kann definitiv schon Mal sagen, dass die Zeit auf Samoa und Fiji unglaublich war! Schreibe auf jeden Fall noch jeweils einen Eintrag dazu. 😉

Kiwi Experience Route Südinsel
Route der Südinsel *Quelle: Kiwi Experience

 

 

Aber jetzt erstmal zurück nach Neuseeland. Hier siehst Du die Route (grün), die wir auf der Südinsel gefahren sind.

Fahrt zur Südinsel

Nach Wellington ging es mit der Fähre zur Südinsel. Die Fahrt dauerte in etwa 3 Stunden und am Anfang war ich etwas seekrank.😄Ansonsten war die Fahrt aber echt schön und ich habe sogar Delfine gesehen. 😊

Kaiteriteri

In Kaiteriteri war es dann wirklich so weit, dass Cynthia, Alene und ich unseren letzten Abend zusammen hatten. Also haben wir uns nach dem Essen in die Bar gesetzt und ein paar Bierchen getrunken. Am nächsten Morgen waren Cynthia und ich zusammen laufen und mittags mussten wir uns dann verabschieden.

Abel Tasman National Park

Nach der Verabschiedung bin ich mit einem Wassertaxi zum Abel Tasman National Park gefahren, um dort ein bisschen zu wandern. Der Weg war ungefähr zwei Stunden lang und ziemlich schön!

Unterwegs habe ich zwei Jungs getroffen, die auch mit dem Kiwi Bus unterwegs waren und dann sind wir den restlichen Weg zusammen gegangen.

Die kommenden Bilder sagen eigentlich mehr, als ich beschreiben könnte.

Westküste

Westport -unnötig

Der erste Stopp an der Westküste, Westport, war irgendwie ein ziemlich sinnlos. Wir sind abends angekommen, haben meiner Meinung nach viel zu viel Geld für das Hostel zahlen müssen und sind am nächsten Morgen weitergefahren.

Cape Foulwind & Pancake Rocks

Die Westküste ist ziemlich schön. Auf dem Weg von Westport nach Lake Mahinapua haben wir für den Cape Foulwind Walk und die Pancake Rocks angehalten.

Cape Foulwind ist ein Walk direkt an der Küste an einer Seehundkolonie vorbei, mit einer unbeschreiblich schönen Aussicht. Der Entdecker James Cook taufte das Kap auf den Namen „Cape Foulwind“, da er von Wind und Regen durchgeschüttelt wurde, als er dieses passierte.*1 Und auch bei unserem Spaziergang am Kap, war es ziemlich windig und kalt.

Die Pancake Rocks sehen aus wie aufeinander geschichtete Pfannkuchen und geben ein ziemlich cooles Bild ab. Zudem gibt es dort Blowholes und die Brandung ist so stark, dass das Wasser ziemlich hoch spritzt. Ich hätte stundenlang dort stehen und diesem Schauspiel zuschauen können.

Lake Mahinapua

In Lake Mahinapua waren wir auch nur eine Nacht. Dort gab es auch nicht so viel zu sehen. Aber am Nachmittag haben wir eine Greenstone-Kette selbstgemacht. Das war ziemlich cool. Vorm Abendessen sind wir an den Strand gegangen und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut. Danach gab es ein Buffet, das zwar ganz gut war, aber trotzdem überteuert. Wir mussten etwas mit 55 NZ Dollar für eine Nacht dort bezahlen. Da es dort keine Küche gab hatten wir auch keine andere Wahl.

Abends gab es eine Kostümparty. Als Motto hatten wir Emoji und ich war Trauben.😄 Da man etwas gewinnen konnte, wie zB einen Canyon Swing, sind wir ziemlich kreativ geworden. Allerdings hieß es später, dass es auch darum geht wie viel man trinkt und wie man Party macht. Das war mir dann zu blöd. Mein Kostüm fand ich aber echt gut, haha.

Am nächsten Morgen ging es nach Franz Josef.

Franz Josef

In Franz Josef waren wir in einem ziemlich coolen Hostel und mit zwei anderen Mädels hatte ich mir ein 6-er Zimmer geteilt. Das war ganz angenehm, da wir uns gut verstanden haben und die Atmosphäre so gleich viel entspannter war. Am ersten Tag war ich super faul, habe Wäsche gewaschen und bin mit Annika (eine meiner Zimmergenossinnen) thailändisch Essen gewesen. Das war super lecker und ein ganz schöner Luxus für mich. 😋

Am nächsten Tag bin ich mit Annika zum Gletscher gelaufen. Der Weg ging ein Stück an der Straße entlang, dann durch einen Wald und letztendlich zum Franz Josef National Park. Dort war es total beeindruckend!

Auf dem Rückweg mussten wir uns ein wenig beeilen, da wir die Sauna reserviert hatten, die Gäste kostenlos nutzen durften. Unsere andere Zimmergenossin, Maja, kam ebenfalls mit. Leider war die Sauna aber gar nicht richtig heiß und die Tür war nicht wirklich dicht. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich in einer Sauna gefroren habe. 😅

Wanaka

Nach Franz Josef ging es in die super süße Stadt Wanaka. Nach der Ankunft bin ich ein bisschen durch die Stadt geschlendert und einkaufen gewesen. Am nächsten Tag hat es erstmal ordentlich geregnet. Zum Glück wurde das Wetter später besser und ich bin dann am See spazieren gegangen.

An diesem Tag hingen die Wolken sehr tief um die umliegenden Berge herum und gaben ein unglaublich cooles Bild ab.

Bevor wir weitergefahren sind haben wir mit dem ganzen Bus noch bei der Puzzling World, eine Art Illusions Welt, angehalten. Wir hatten dann die Möglichkeit dies zu besichtigen, die Zeit abzusitzen oder auf den nächsten Berg zu kraxeln. Das sollte angeblich in einer Stunde machbar sein. Ich habe mich für den Berg entschieden. Das war schon anstregend und dann ist eine Stunde auch ganz schön knapp kalkuliert, wenn man zwischendurch mal eine Verschnaufpause und unzählige Fotostopps macht.

Beim heruntergehen bin ich einmal falsch abgebogen und hätte es dann fast nicht mehr pünktlich zum Bus geschafft. 😅 War ziemlich schade, dass ich mich so abhetzen musste. Die Aussicht war nämlich ziemlich schön. Dort oben hätte ich wohl ein Weilchen verbringen können. ☺

 

 

Jetzt bin ich schon in meinem letzten Reiseziel, den USA, und dann auch schon bald wieder zu Hause. Kaum zu glauben, wie die Zeit rast! Ganz liebe Grüße nach Deutschland! 😊

 

 

 

*1 https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cape_Foulwind

 

 

 

 

 

 

 

Meine Reise durch Neuseeland – Die Nordinsel Teil 2

Da ich ja schon wieder ziemlich hinterherhänge und gerade genügend Zeit habe, kommt hier schon der nächste Beitrag. 😉

Die anderen Orte, die ich auf der Nordinsel noch gesehen habe, waren: Taupo, River Valley und Wellington. Aber auch auf dem Weg zu diesen Plätzen, haben wir immer mal wieder gestoppt, um noch andere schöne Ecken außerhalb zu erkunden.

Karte der Nordinsel in NZ
Meine Route war die Grüne.

Damit Du nochmal einen besseren Eindruck bekommst, wo diese ganzen Orte eigentlichen liegen, zeige ich Dir hier die Route der Nordinsel, die ich mit Kiwi Experience gefahren bin.

Taupo

Bevor wir in Taupo angekommen sind haben wir bei den Huka Falls gestoppt. Das war schon beeindruckend zu sehen, wie diese Wassermassen unter einem lang rauschen.

Man bereut immer die Dinge, die man nicht gemacht hat

In Taupo habe ich nur eine Nacht verbracht, da ich nicht das Tongariro Crossing gemacht habe. Was ich jetzt im Nachhinein doch bereue, aber na ja, das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Vielleicht habe ich ja irgendwann die Chance nochmal nach Neuseeland zu kommen.

Das Tongariro Crossing ist ein etwa 8 Stunden Hike über die Alpen im Tongariro National Park. Da wir aber 65 Dollar für den Transport dorthin hätten zahlen müssen, war ich nicht so scharf darauf. Zudem mich die 8 Stunden schon ein bisschen abgeschreckt haben. 😀 Aber wie gesagt, im Nachhinein hätte ich es doch gerne gemacht. Ich glaube der Ausblick ist gigantisch!

Und ich habe mittlerweile Gefallen gefunden auf Berge zu kraxeln, auch wenn ich mich jedes Mal frage, wenn ich schwer atmend nach oben steige, warum ich mir das schon wieder antue. 😀 Der Ausblick allerdings rechtfertigt die Anstrengungen (eigentlich) immer. Zudem fühle ich mich gut, wenn ich es geschafft habe. 🙂

Ich glaube es wäre einfacher gewesen, wenn ich das Tongariro Crossing am Ende meiner Neuseeland Reise hätte machen können. Denn jetzt habe ich schon ein bisschen mehr Übung. 😉

Picknick statt Skydive

Viele haben in Taupo einen Skydive gemacht, was bestimmt ganz schön cool ist. Ich allerdings war zu geizig dafür und auch ein paar andere sind nicht aus einem Flugzeug gesprungen. Wir haben stattdessen Wein, Käse und Brot gekauft und uns an den See gesetzt, um ein Picknick mit Sonnenuntergang zu genießen. Den Wein mussten wir in andere Trinkflaschen umfüllen, da öffentliches Trinken verboten ist. Aber das war halb so schlimm und der Abend dafür richtig schön.

Tongariro National Park

Bevor es nach Taupo weiterging, haben wir noch in einem National Park gestoppt. Für mich war der Walk durch diesen Park eines meiner Highlights in Neuseeland. Die Landschaft im Tongariro National Park ist atemberaubend schön und so unwirklich.

Im Hintergrund diese gewaltigen Berge mit Schnee on top und ansonsten Wege durch eine Art Wald und offene steinige Weiten und mittendrin ein Wasserfall.

Neuseeland bietet einem wirklich alles. Dieses Land ist unglaublich!

River Valley

Die Fahrt nach River Valley war ziemlich schön und ziemlich lange. Durch kurvenreiche Straßen, umgeben von einer grünen Hügellandschaft ging es zu einer Unterkunft mitten im Nirgendwo. Das Einzige, was dort zu finden war, waren Schafe, Kühe, Berge, Wiesen und ein Fluss. Ein kleine Oase der Ruhe.

Am Anfang meiner Kiwi Experience Reise habe ich zwei ganz tolle Menschen kennengelernt. Zwei Cousinen, eine aus L.A. (Cynthia) und die andere aus Vancouver (Alene), die zusammen nach Sydney gegangen und dann für einen Urlaub nach Neuseeland gekommen sind.

Wir drei haben uns dort ein Dreier Zimmer gegönnt. Na ja, viel teurer als ein Mehrbettzimmer war es jetzt auch nicht. Aber wir hatten eine kleine Hütte, direkt am Fluss, für uns ganz alleine. Mehr als das Bett und eine kleine Heizung hat eigentlich auch nicht reingepasst, aber es war super süß. 😀

In River Valley waren wir auch nur eine Nacht, das war aber auch in Ordnung. Denn wie gesagt, wir waren mitten im Nirgendwo! 😀 Da wir am nächsten Tag erst mittags weitergefahren sind, haben Alene und ich uns ein bisschen die Gegend angeschaut und sind die Hügel hochmarschiert. Während Cynthia in dieser schönen Landschaft reiten war. Ich war ganz schönen neidisch, allerdings war das super teuer und in der Heimat wartet ja ein Pferd auf mich. 🙂

Wellington

In Wellington habe ich mir erstmal ein wenig Zeit genommen und dort drei Nächte verbracht. Da wir dachten, dass wir an dem Abend Goodbye sagen müssen, sind Cynthia, Alene und ich in eine Bar gegangen, um uns gebührend zu verabschieden. Zudem hatten die beiden ein Stück Schoko-Karamel-Brownie zum Abschied gekauft. Mega süß!

Selfie
Unser Bar Selfie 😀

Als wir dann in der Bar saßen, haben wir erstmal festgestellt, dass wir uns doch nochmal sehen. Also kein großes Abschieds-Drama an dem Abend und noch ein Drink mehr, um darauf anzustoßen. 😀 Dann wurde erstmal diskutiert, welchen Abschiedskuchen wir das nächste Mal kaufen. 😀 Und dann war der erste Abend in Wellington auch schon vorbei.

Die Stadt erkunden

Am nächsten Tage habe ich erstmal ausgeschlafen und war glücklich darüber, dass ich nicht schon wieder alles in meinen Koffer packen und weiterfahren musste. Nach einem entspannten Frühstück bin ich losgegangen, um mir die Stadt anzuschauen. Es war so schön gar nichts zu machen und einfach nur umherzuschlendern.

Dann habe ich noch das Nationalmuseum Te Papa besucht. Das Museum ist riesig. Ich habe gar nicht geschafft mir alles anzuschauen. Dafür reicht ein Besuch nicht. Zudem ich irgendwann gar nicht mehr aufnahmefähig war. 😀

Dort gibt es so viele Informationen zu Neuseelands Geschichte, der Umwelt, der Menschen, der Tiere und der Natur. Es war sehr interessant und außerdem kostenlos. Ich kann Dir einen Besuch wirklich empfehlen.

Mount Victoria

Am letzten Tag in Wellington bin ich noch auf den Berg Mt. Victoria gestiegen. Von dort hatte ich einen schönen 360 Grad Blick über die Stadt und das Meer.

Das Wetter hat auch mitgespielt. Dann habe ich mir einen ruhigen Platz in der Sonne gesucht und gelesen. Das war kein schlechter Abschluss in Wellington. 😉

Jetzt sitze ich am Flughafen in Auckland und warte auf meinen Flug nach Samoa. Am Mittwoch treffe ich mich dann dort mit meiner Mama. Darauf freue ich mich schon sehr. 😊

Happy Mother’s Day an alle Mütter und ganz besonders an meine! 💗

Viele Grüße,

Jana

Meine Reise durch Neuseeland – Die Nordinsel Teil 1

Neuseeland ist ein traumhaft schönes Land. Meine Reise hat am 14.04 in Auckland begonnen. Dort habe ich drei Nächte verbracht und am 17.04 startete mein fast 4 wöchiges Abenteuer von der Nord- zur Südinsel.

Auckland – nicht die schönste Stadt

Da ich erst abends in meinem Hostel angekommen bin, habe ich nichts mehr gemacht und den Abend einfach entspannt mit einem Buch ausklingen lassen. Am nächsten Tag bin ich ein bisschen durch die Stadt geschlendert und habe mir den Hafen angeschaut. Zudem musste ich dringend einkaufen. Meiner Meinung nach ist Auckland keine so schöne Stadt und die drei Tage haben definitiv gereicht. Allerdings ist es ziemlich cool, dass die Stadt auf mehreren inaktiven Vulkanen entstanden ist. Mein Hostel dort, die Haka  Lodge, kann ich sehr empfehlen. Nicht zu groß, sehr sauber und alles, was Du brauchst ist zu Fuß zu erreichen.

Devonport und Mt. Eden

Am zweiten Tag bin ich mit der Fähre zu der Halbinsel Devonport gefahren. Ein Ticket für Hin und Zurück hat 12 Dollar gekostet. Auf der Insel angekommen hat es erstmal geregnet. Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer. Ich bin dann am Wasser entlang zum North Head gelaufen, von dort hatte ich einen richtig schönen Blick auf den Hafen Aucklands und die umliegende Landschaft. Außerdem konnte man sehen, wie das Meer in verschiedbenen Farben schimmert. Ab da wusste ich dieses Land wird mich umhauen.

Auf der Halbinsel gibt es einen inaktiven Vulkan. Von dort war der Blick nicht ganz so schön, wie vom North Head. Zudem war das Wetter etwas durchwachsen und es regnete zwischendurch immer mal wieder. Dadurch hat sich aber ein Regenbogen gebildet, welcher die Aussicht um einiges verschönert hat. Ich habe noch nie so viele Regenbogen gesehen, wie hier in Neuseeland. 🙂

Nach Devonport bin ich noch auf den Mt. Eden gegangen. Denn von dort sollte man einen schönen Blick über Auckland haben. Mich hat die Aussicht jetzt nicht so sehr beeindruckt. Klar, es war schön, aber kein Highlight. Da folgten definitiv noch atemberaubendere Ausblicke.

Hot Water Beach

Nach Auckland war der nächste Stopp Hot Water Beach. Die Fahrt dorthin war schon unglaublich schön. Durch die Berge, mit den vielen Bäumen und Blick aufs Meer. Das einzige, was nicht so cool war, waren die ganzen Kurven auf dem Weg zu unserer Unterkunft – da macht Bus fahren nicht mehr so viel Spaß. 😀

In Hot Water Beach kann man am Strand Löcher graben, um in seinem eigenen Hot Pool zu baden. Wir haben das auch versucht. Allerdings waren viel zu viele Menschen dort und wenn man zu nah am Wasser gegraben hat, dann haben die Wellen den Pool zerstört. Zudem fließt das heiße Wasser nur zwischen zwei bestimmten Punkten, dies grenzt den Raum für einen Hot Pool zusätzlich ein. In Hot Water Beach haben wir nur eine Nacht verbracht. Das hat aber auch gereicht, da es dort sonst nicht so viel zu sehen gibt.

Rotorua

In Rotorua habe ich mich entschieden zwei Tage zu bleiben. Bevor wir dort angekommen sind haben wir einen Zwischenstopp in Hobbiton gemacht und wer Lust hatte konnte für 75 Dollar (Kiwi Experience Special Price, aber immer noch eine Menge Geld) eine Set Tour machen.

Besuch in Hobbiton

Ich bin zwar kein riesen Fan von Herr der Ringe, aber ich fand die Hobbit Filme echt gut. Also habe ich die Set Tour gemacht und es war so cool! Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und die Sonne hat die ganze Zeit geschienen. Man bekommt viele Informationen und das Set sieht einfach unglaublich aus. Vieles ist wirklich echt und nicht nur eine Requisite, wie z.B. der Garten. Uns wurde erzählt, dass extra Gärtner kommen um den Hobbit-Garten zu pflegen. Dafür dürfen sie die kleine Ernte, die sie erhalten, mit nach Hause nehmen.

In die Häuser durften wir leider nicht reingehen, bzw. konnten wir auch gar nicht. Die Türen, Fenster und Vorgärten sind zwar alle echt (bis auf ein paar Dekorationen), aber die Szenen im Haus wurden an einem Set in Wellington gedreht und die Innenräume sind gar nicht vorhanden.

Im Green Dragon gab es ein freies Getränk und wir haben ein wenig in der Sonne entspannt, bevor sich die Tour dann leider dem Ende näherte. Aber ich war total begeistert von dem Set in mitten einer Farm in Neuseeland, mit all den Hügeln drum herum. Das Geld war gut investiert. 🙂

Erkennst Du einige Szenen aus den Filmen? 😉

Maori Village

Am Abend folgte in Rotorua eine ganz andere, einmalige Erfahrung. Ich habe den Abend in dem Maori Village verbracht. Dort wurde uns ganz viel über die Geschichte der Maori und Neuseeland, deren Traditionen und Bräuche erzählt. Zu Beginn gab es eine traditionelle Begrüßung. Aus jeder Gruppe (jeder Bus, der an dem Abend dort ankam) wurde jemand ausgewählt, der als Chief die ganze Gruppe vertrat. Dieser musste stellvertretend mit dem traditionellen Maori-Gruß den Maori Chef begrüßen. Bei dieser Begrüßung wird die linke Hand auf die rechte Schulter des jeweils anderen gelegt. Dann beugt man sich leicht vor und die Nasenspitzen werden zwei Mal leicht aneinandergedrückt. Dazu sagt man die traditionelle Begrüßung Kia Ora.

Nach einer kleinen Reise durch die Maori Kultur gab es noch eine Gesangs- und Tanzeinlage aller Maori. Abgerundet wurde der Abend mit einem leckeren Essen. Immer wieder wurden Lieder gesungen und uns vorgeführt. Das war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Selbst die Rückfahrt zum Hostel war lustig, da jedes Land das vertreten war ein landestypisches Lied singen musste. Der Fahrer hat uns gut unterhalten!

So, ich denke das reicht fürs Erste. Für Neuseeland wird ein Eintrag nicht reichen. 😀 Dafür habe ich hier viel zu viel gesehen und erlebt! 🙂

Bis dann,

Jana

Australien – drei Wochen als Volontärin auf einer Farm

Ich habe ja versprochen noch ein bisschen über meine Zeit auf der Farm zu erzählen. Ich war drei Wochen als Volontärin auf einer Farm in Kempsey, New South Wales. Dort habe ich hauptsächlich geholfen die Tiere zu versorgen.

Die Farm war mitten im Busch und es war einfach nur schön dort. Und nach meiner ersten Woche Australien mit hauptsächlich nur Regen gab es auch endlich mal richtig schöne, warme Tag. 🙂

Die Familie lebt dort mit drei Generationen in zwei Häusern. Ich wurde sehr nett aufgenommen und habe mich wohlgefühlt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und wir Volontäre haben uns ein Bad im Erdgeschoss geteilt. Abends gab es immer richtig leckeres Essen. Meine Hosts Courtney und Daniel machen viel selbst, zum Beispiel  gab es selfmade Pizza und Pasta. 😍 Außerdem haben sie einen Veggie Garten.

An einem Tag habe ich geholfen Unkraut zu jähten und Blumen zu pflanzen und das hat sogar Spaß gemacht. Dabei war ich nie ein Fan von Gartenarbeit, aber auch ich werde älter. 😄

In der ersten Woche war noch ein französisches Pärchen mit mir da und eine Woche später kam eine Schweizerin in meinem Alter. Die Franzosen sind dann nach einer Woche gegangen. Mit Nina (der Schweizerin) habe ich mich sehr gut verstanden.  Es war ganz gut, dass wir uns hatten, sonst wäre es vielleicht doch etwas langweilig geworden. 😄

Meine tägliche Arbeit

Der Tag startete jeden Morgen um ca 7 Uhr. Nach dem Frühstück mussten alle Tiere versorgt werden. Ich habe erstmal die Hühner, Küken und die Katzen im Haus und draußen versorgt. Dann ging es zum Liebesnest der Katzen. Liebesnest deshalb, da die Katzen dort Babys machen sollten. 😄 Auf der Farm werden nämlich Bengal Katzen gezüchtet. Jeden Morgen musste ich also Katzenklo und Käfig säubern und für frisches Futter und Wasser sorgen. Manchmal habe ich noch ein wenig mit den Katzen gespielt oder geschmust. Teilweise waren sie ganz verrückt nach Streicheleinheiten. Und ich hatte natürlich auch ein Lieblingspärchen. 😉

Danach habe ich Nina mit den Babykatzen geholfen. Einige waren nämlich mittlerweile groß genug, um normales Futter zu fressen. Da die Kleinen aber häufig eine Erinnerung daran brauchten, dass ihnen das Futter auch schmeckt und sie sich von allem möglichen ablenken ließen, war es gar nicht so einfach, alle zum Fressen zu bekommen. 😀

Am Nachmittag wurden dann die Fohlen gefüttert, die haben eine extra Portion bekommen, damit sie auch schön groß und stark werden. Und Geisha, eine ganz liebe, ziemlich große Shire Horse Stute bekam auch zusätzliches Futter. Manchmal haben wir die Pferde alle ordentlich geputzt und wird durften sogar reiten. Einmal hat mich Courtney mit in den Busch genommen. Es war ein ganz gemütlicher Ausritt. 🙂 Hinterher habe ich erfahren, dass Gemma, mein Pferd auf diesem Ausritt, zum ersten Mal unterm Sattel im Busch war. 😀 Sie ist noch recht jung, aber eine total schöne Stute, mit tollem Charakter und selbst gezogen. 😉

Fazit meiner ersten Erfahrung als Volontärin

Natürlich gab es auch einige Dinge, die mich ein wenig gestört haben. Aber letztendlich waren es ziemlich schöne drei Wochen. Ich liebe Tiere und für mich war es ein kleines Paradies. Neben den Katzen (vielleicht doch ein bisschen zu viele Katzen :D), Pferden und Hühnern gab es auch noch Schweine, eine Ziege, Pfaue, Enten eine Kuh mit Kalb und natürlich Hunde. 😉

Nach drei Tagen auf der Farm haben sie Nachwuchs in Form eines kleinen Hundes bekommen. Anfangs war sie ziemlich ängstlich, hat sich dann aber schnell eingelebt und wurde mein Schatten. 😀 Sie war eine echt süße Maus. Musste aufpassen, dass sie nicht aus Versehen in meinem Koffer landet. 😀

Die Arbeit war nicht zu schwer und es gab genug freie Zeit, um die Umgebung zu genießen. Wenn ich etwas aus der Stadt brauchte, dann haben sie mich mitgenommen und einmal waren wir sogar alle zusammen in einem Club essen. Das war total nett und das Essen ziemlich gut.

An einem Tag sind wir nach South West Rocks an den Strand gefahren. So haben wir mal was anderes gesehen und konnten ein bisschen am Strand faulenzen. 🙂 Dort sind ziemlich große Kängurus rumgelaufen und man ist denen ganz schön Nahe gekommen.

Zudem war es total interessant das australische Farmleben kennenzulernen. Wenn Du also mal überlegst als Volontärin zu arbeiten, um Land und Leute besser kennenzulernen oder um einfach ein bisschen Geld zu sparen, dann kann ich das nur empfehlen. Es ist definitiv eine Erfahrung wert.

 

Ich bin mittlerweile in Neuseeland und habe schon eine Menge von der Nordinsel gesehen. Sobald ich wieder ein wenig Zeit finde und gutes WLAN habe gibt es mehr Infos – versprochen!

Liebe Grüße,

Jana

 

 

 

 

Australien – Sydney bis Brisbane

Entschuldige bitte, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Irgendwie hatte ich bisher die Zeit dazu nicht gefunden. Zudem hatte ich drei Wochen nur limitiertes Internet und dies hat das Schreiben zusätzlich erschwert.

Eine lange Reise

Am 15.03 bin ich in Sydney angekommen. Die Reise von Thailand nach Australien war etwas anstregend. Mit der Fähre bin ich am 13.03 nachmittags nach Phuket gefahren, da mein Flug von dort nach Singapur ging. Ich habe noch eine Nacht in Phuket verbracht und bin dann am nächsten Tag morgens nach Singapur geflogen. Dort musste ich bis 2 Uhr nachts auf meinen Flug nach Sydney warten.

Nachdem ich endlich im Flieger saß habe ich mir den Hintern abgefroren, trotz zwei Paar Socken, Leggings, Top, Langarmshirt und Strickjacke! Dann habe ich mir eine Decke für 15 Singapur Dollar gekauft. 😅  Aber danach war es definitiv besser und ich konnte ein bisschen schlafen. Also besser immer ein paar Klamotten in Reserve im Handgepäck verstauen.

Ankunft in Sydney

Bei meiner Ankunft musste ich erstmal die Arrival Card ausfüllen. Danach, wie immer, Pass und Gepäckkontrolle. Meistens gebe ich immer an, dass ich ein Taschenmesser dabei habe, nur um sicher zu gehen. Dieses Mal wollten die Kontrolleure am Flughafen das gerne sehen. Nachdem ich das Schweitzer Taschenmesser ausgepackt hatte, wurde ich erstmal ausgelacht. Kommentiert wurde das mit: „Das nennt ihr Taschenmesser?“ 😄 Gut, das war dann also kein Problem. 😀

Vom Airport konnte ich den Zug zum Hafen nehmen und von dort aus noch ein Stück zu meinem Hostel laufen. Die Zugfahrt war ziemlich teuer. Ich musste in etwa 17 AUD (Australische Dollar) bezahlen. Nach einer dringend notwendigen Dusche und Sachen verstaufen im Hostel, bin ich Richtung Hafen gelaufen, habe mir eine richtig teure Pizza gegönnt, das Opera House und die Harbour Bridge angeschaut.

Dann war der Tag auch schon vorbei und ich musste dringend ins Bett. 😴

Taronga Zoo Sydney

Am nächsten Tag bin ich mit der Fähre in den Taronga Zoo gefahren und konnte gleich zwei To-Do’s von meiner Liste streichen: Kängurus und Koalas sehen. Der Zoo ist sehr schön, aber auch sehr teuer. Ich habe dann auch noch für ein Bild mit einem Koala gezahlt. 😅 Aber ich wollte diese süßen Tiere unbedingt aus der Nähe sehen! Und man darf die Tiere auch nicht auf den Arm nehmen. So werden sie nicht unnötig gestresst, aber man kommt den Koalas trotzdem sehr nahe! 😊 Das war bisher eines der schönsten Erlebnisse in Australien.

Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt und zwischendurch ziemlich doll geregnet. Trotzdem war es ein schöner Tag.

Die Ostküste entlang bis Brisbane

Ich habe auf Empfehlung ein Greyhound Bus Ticket gekauft. Das ist ein Hop on – Hop off Bus und wirklich sehr praktisch. Geworben wird mit komfortablen Ledersitzen, USB-Anschluss und WLAN.

Am Abend habe ich mich dann auf den Weg zum Busbahnhof gemacht. Dieser Bus hatte keine Ledersitze und das WLAN hat gar nicht funktioniert – guter erster Eindruck.😄

Newcastle

Mein nächster Stopp war dann für eine Nacht Newcastle. Ich hatte mir zum Glück ein Hostel in Busbahnhofnähe ausgesucht und konnte problemlos dorthin laufen. In meinem Zimmer waren noch zwei andere Mädels aus Deutschland mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe.

Leider meinte das Wetter es nicht gut mit mir. Am nächsten Tag konnten wir lediglich einkaufen gehen, danach hatte es die ganze Zeit in Strömen geregnet und gestürmt. Das war ziemlich blöd, da ich so gut wie Nichts von Newcastle sehen konnte.

Coffs Harbour

Abends ging es mit dem Bus dann weiter nach Coffs Harbour. Dieser Bus hatte dann auch die Ledersitze und das WLAN hat funktioniert – Yeah. 😄

Das schlechte Wetter hat mich leider verfolgt. Ich bin morgens um 4:20 in Coffs Harbour angekommen und habe bis 7 Uhr an der Bushaltestelle auf den Shuttleservice meines Hostels gewartet. Ich hätte nämlich gut 40 min laufen müssen und es hat mal wieder in Strömen geregnet.

Mit mir wurde noch eine Dänin von der Bushaltestelle abgeholt. Wir konnten allerdings erst ab halb 11 aufs Zimmer. Da ich nicht sonderlich viel im Bus schlafen konnte und dann ja auch wieder früh auf den Beinen war, habe ich erstmal dort auf dem Sofa geschlafen. 😄

Das Wetter hat sich auch über Tag nicht wirklich gebessert. Als wir dachten, dass der Regen mal eine Pause macht sind Sidsel (die Dänin) und ich einkaufen gegangen. Ich brauchte eigentlich gar nichts, aber ich musste mal aus dem Hostel raus. Regen ist uns natürlich nicht erspart geblieben und wir wurden etwas nass. Dann habe ich mir erstmal einen Regenschirm gekauft. 😅

Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen Kajak zu fahren, egal wie das Wetter wird. Da wir keine Lust mehr hatten nur rumzusitzen. Und am nächsten Morgen hat es auch wirklich nicht geregnet. In dem Hostel konnte man umsonst Kajaks, Surfboards und andere Sachen leihen. Das mussten wir natürlich nutzen. 😊

Die Kajakfahrt war lustig! Wir haben in jedem Baumstamm im Wasser ein Krokodil gesehen.😄 Obwohl wir uns sicher waren, dass es dort keine gibt. Ansonsten hätte man uns da nicht einfach so Kajak fahren lassen. Das Wasser war vom vielen Regen leider total dreckig, dementsprechend sah der Fluss nicht sonderlich schön aus. 😄

Nach unserem Kajak-Abenteuer hat es wieder geregnet. Die nächste  Regenpause haben wir genutzt, um Richtung Strand zu laufen und uns die Gegend anzuschauen. Das hat nicht so viel Spaß gemacht. Denn es hat ziemlich schnell wieder angefangen zu regnen und windig war es auch. Teilweise waren sogar Wege unter Wasser. Irgendwann war ich, aufgrund des schlechten Wetters, richtig deprimiert und brauchte Schokolade. Also haben wir uns in ein Café gesetzt und uns einen Brownie gegönnt! 😍

Abends gab es für nur 5 AUD ein BBQ, das war ziemlich cool und ein guter Abschluss in Coffs Harbour.

Byron Bay

Der nächste Stopp nach Coffs Harbour war Byron Bay. Dort habe ich die zwei Mädels aus Newcastle wieder getroffen. Am ersten Tag hat es nur ein bisschen geregnet und am zweiten schien sogar die Sonne und es war endlich mal wieder schön. ☀️

Nach meiner Ankunft habe ich mich mit den Mädels (Alina und Monique) getroffen und wir sind am Strand spazieren gegangen. Es hat natürlich noch angefangen zu regnen, aber zum Glück nicht so doll. 😄

Am nächsten Tag sind Alina, Monique und ich zum Leuchtturm gegangen. Der Weg dorthin war schön und das Wetter hat auch mitgespielt. War teilweise sogar richtig heiß. Auf unserem Weg zum Leuchtturm haben wir Echsen gesehen und konnten von verschiedenen Aussichtpunkten aufs Meer schauen.

Am Nachmittag habe ich Sidsel noch wieder getroffen und wir sind alle zusammen zum Strand gegangen. Ich war auch im Wasser, das war allerdings nicht so warm. 😄

Byron Bay war echt schön aber nach der zweiten Nacht ging es dann nach Brisbane.

Brisbane

In Brisbane angekommen bin ich aus dem Bahnhof raus und erstmal total falsch gelaufen. Ich dachte ich könnte zu meinem Hostel laufen, da ich keine Lust hatte Geld für den Transport auszugeben. Mich haben einige Leute angequatscht, gefragt wo es hingeht und ob ich Hilfe bräuchte. Eine kam aus Deutschland und hatte selber mal Backpacking gemacht, ist dann aber in Australien geblieben und lebt auch schon lange dort.

Die war echt super nett, hat mir  erklärt wie ich am besten mit der Bahn zu meinem Hostel fahre und was ich mir an einem Tag in Brisbane so anschauen kann. Zum Schluss hat so mir noch eine Karte gegeben und meinte ich soll mich melden, falls ich Hilfe brauche.

Nachdem ich dann irgendwann beim Hostel angekommen bin, eingecheckt  und geduscht hatte, bin ich Los marschiert.  Zuerst bin ich über die Story Bridge gelaufen, danach mit einer kstenlosen Hop on-Hop off Fähre zu den Southbank Parklands gefahren und habe mir dann die Gallery of Modern Art angeschaut. Dort habe ich eine aus dem Hostel in Coffs Harbour getroffen – so klein ist die Welt. 😄 Nach meiner Dosis Kultur bin ich am Wasser entlang und durch den Botanischen Garten zurück zum Hostel gelaufen.

Dort habe ich mir noch ein Bier gegönnt und bin früh schlafen gegangen. Ich musste nämlich um drei Uhr nachts wieder aufstehen. Denn nach Brisbane startete mein Volontärin-Abenteuer auf einer Farm in Kempsey. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Heute bin ich in Neuseeland angekommen. Ich gelobe Besserung und versuche Dich mehr auf dem Laufenden zu halten.

 

Ich wünsche Dir und deiner Familie schöne Ostertage. Ich muss mir dieses Jahr selber einen Oster-Schoko-Hasen schenken. 😀

Liebe Grüße aus Auckland,

Jana